styx (07)

Mai-12-2007

mit Dominique Macri & Michael Klemm

i.love & nightstar treffen sich zufällig im Internet. Nach kurzem Chat bricht der Kontakt ab – nightstar stürzt in einen Strudel von Selbstzweifeln & Halluzinationen.

styx - 3D visuals

„Dein Geruch ist in den Benutzerangaben leider nicht zu finden. Dein Foto auf meinem Bildschirm ein Ausschnitt der nicht Du ist…“

styx erzählt mit Texten, Bildern und Musik die Geschichte von nightstar und i.love. Beide treffen sich zufällig im Internet. Nach kurzem Chat bricht der Kontakt ab. i.love ist nicht mehr online- nightstar stürzt in einen Strudel aus Selbstzweifeln und Halluzinationen.

3. Marburger Kurzdramenwettbewerb

November-20-2006

Im Frühjahr 2006 hat Theater GegenStand zum dritten Mal deutschsprachige AutorInnen aufgerufen, ihre selbstgeschriebenen, noch nicht aufgeführten Kurzdramen einzusenden. 130 Texte sind eingegangen – aus Deutschland, Österreich, der Schweiz. Anfang September haben sich meine Jurykollegen und ich auf drei gleichrangige Preisträger geeinigt.

Die Agentur für Arbeit und der Kaspar

Autor: Tim Marquart, Schwalmstadt | Regie: Inga Berlin

Endlich einmal ein authentisches Hartz-IV-Drama. Die Agentur für Arbeit verrät in deftigen Worten, was sie im Innersten zusammenhält, während sich ein zukunftsgewandtes Liebespärchen hoffnungsvoll liebt, beschimpft und verprügelt. Zum Glück gibt es noch den Kaspar, auf den man auch prima einschlagen kann. – Ein ironisch-bissiger, aggressiver Text mit viel Romantik und Happy End.

Unter Druck

Autor: Hans Suter, Zürich | Regie: Karin Winkelsträter

Baggerfahrer Bolli hat falsch gebaggert. Im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. Aber alle meinen es gut mit ihm. Zu seiner eigenen Sicherheit wird er ruhiggestellt. Wenn sich die Gelegenheit bietet, darf er dann herhalten als Spielball verschiedener Interessen.

Wassertreten

Autor: Walter Landin, Mannheim | Regie: Pruniella Fuchs

Ein Kneipp-Movie in einem Akt – mit sieben Aufzügen und acht Ratschlägen. Wir lernen: Pfarrer Kneipp irrt nicht. Vier Wassertreter im Kneippbecken, wohlaufgehoben in ihren Ritualen, nutzen den realitätsfreien Raum, um ihre Erlebnisse, mehr oder weniger glaubwürdigen Alltagsbeobachtungen und Visionen loszuwerden.

Indien (06)

März-21-2006

von Josef Hader & Alfred Dorfer

Indien (2006)

Unter der Oberfläche der beiden ungleichen Protagonisten, Heinzi Bösel und Kurt Fellner, die im Wirtshaus über die letzten und die ersten Dinge, Wiener Schnitzel und ihre Ängste philosophieren, lauern lauter kleine Tragödien von einsamen Männern.

Heinz Bösel: Nisse Kreysing | Kurt Fellner: Matze Schmidt | Wirt: Uwe Lange
Regie: Steffen Schmidt

“Überwältigende Stimmungsbilder mit markantem Wortwitz und überragenden Schauspielern.”
Marburger Neue Zeitung


“Ein amüsanter Einblick in die Welt einer skurrilen Männerfreundschaft.”
Oberhessische Presse

the killer in me is the killer in you my love (06)

Januar-20-2006

von Andri Beyeler

the killer is me is the killer in you my love (2006)

the killer in me is the killer in you my love

Einen Sommer lang schauen die Mädchen nach den Jungs und die Jungs nach den Mädchen. Einen Sommer lang rauchen sie gemeinsam Zigaretten, schreiben sich Briefe, schubsen sich ins Wasser und bleiben doch allein mit sich selbst. Am Ende des Sommers ist alles anders und vieles nicht mehr neu.

Mit Matt Dressler, Antje Kessler, Michael Klemm, Daniel Müller & Dominique Ronshausen

Regie: Steffen Schmidt
Musik: Clemenz Korn
Dramaturgie/Produktion: Franziska Lüdtke
Regieassistenz: Andreas Kirchner
Produktionsassistenz: Sarah Jerke

Der Auftrag (05)

Dezember-12-2005

von Lothar Kittstein

Der Auftrag (2005)

mit Nisse Kreysing
Regie & Bühne: Steffen Schmidt | Assistenz: Antje Kessler & Elena Staroste
Licht & Technik: Bianca Mischinger & Joachim Hering

08.12.2005 Uraufführung als Siegerdrama des 2. Marburger Kurzdramenwettbewerbs | 2006 ausgezeichnet mit dem Publikumspreis beim „openstage“ des schauspielfrankfurt

Pressestimmen
“Uneingeschränkt glücklich war Lothar Kittstein mit Steffen Schmidts Umsetzung von “Der Auftrag”. (…) Ganz auf die Person des alternden Personalberaters konzentriert, mit sparsamen, aber wirkungsvollen Mitteln gelang Steffen Schmidt die überzeugendste Regiearbeit des Abends.”
aus: “Autoren offenbaren ihre Gefühle” ; 11.12.05; Marburger Neue Zeitung

“Einem mussten sich alle beugen: dem “alten Hasen” Nisse Kreysing in Lothar Kittsteins “Der Auftrag”, einem Bühnenmonolog über einen knallharten Einsamen. Charismatisch wie Marlon Brandos “Pate”, erklärte Kreysing das Leben und die Wirtschaft. Er bot eine faszinierende Innenschau- die Bühne war karg, was die Konzentration auf Kreysings Tour de Force Vorstellung ermöglichte. Dem Publikum stockte für eine gute halbe Stunde der Atem, dann brandete nicht enden wollender Applaus auf, der selbst Kreysing die Rührung ins Gesicht trieb.“
aus: “Kurzdramen- Wettbewerb: Kurz, knackig, unterhaltsam”; 12.12.05; Oberhessische Presse

lenz (05)

September-19-2005

ein schau & hörspiel nach Georg Büchner
lenz (2005)
gesprochen & gespielt von Antje Kessler & Matt Dressler
Regie: Steffen Schmidt | Assistenz: Mia Sellmann
Technik: Bianca Mischinger / Dagmar Kräutle / Joachim Hering

Pressestimmen
„ …beeindruckende Kombination von Schauspiel und Hörspiel. Gute Darstellung der Stimmung des Büchner-Werks und des Irrsinns von Lenz.“
- MNZ, 21.10.05

„Schmidts Aufführung bietet modernes Theater, mitreißend und beeindruckend. Wer sich vor den existentiellen Fragestellungen des Stücks nicht scheut, dem seien weitere Vorstellungen ans Herz gelegt.“
- Oberhessische Presse, 21.10.05

Deutschland-Einig-Badeland (05)

Juli-10-2005

von Seep Jakobs & Steffen Schmidt
deutschland. einig. badeland. (2005)
Regie / Kostüme / Bühne: Steffen Schmidt
Assistenz / Requisite/ Technik: Stefanie Hoh
Dramaturgie / Bühne: Fabian Famulok
Presse: Christoph Krenzer | Web / Design: Karen Rothweiler

Schwimmmeister: Utz Lambert
Kioskmann: Michael Klemm
Diddi, der Schutzmann: Uwe Lange
Cordula: Suna Börsch
Clown / Obdachloser: Fabian Klatt
Hönermann: Bastian Schneider
Kopp: Ralph Ewerth

theater gegenstand Produktion | Uraufführung: 9.06.05 Waggonhalle Marburg

Der Freischwimmer (04)

Dezember-28-2004

von Seep Jakobs

Der Freischwimmer (2004)

eine Theater GegenStand Produktion mit Utz Lambert und Michael Klemm
Inszenierung: Steffen Schmidt

Premiere: 6.12.2004 | Waggonhalle Marburg
Siegerdrama des 1. Marburger Kurzdramenwettbewerbs

Gefährliche Liebschaften (04)

November-20-2004

von Christopher Hampton

Gefährliche Liebschaften (2004)

Regie: Steffen Schmidt | Assistenz: Farina Bludau | Bühne / Kostüme: Sonja Burri & Fabian Fausten

Im Mittelpunkt stehen Merteuil und Valmont, zwei Virtuosen auf dem Instrument der Verführung und Intrige, die sich mit kleinen dekadenten Spielchen die Zeit vertreiben. Valmont soll im Auftrag der Merteuil die junge unschuldige Cécile verführen. Als Belohnung ist ihm für diesen Dienst eine Nacht mit der Merteuil gewiss.
Für Valmont erscheint dies zunächst wie Kinderspiel, doch als der kaltblütig berechnende Verführer sich wider Erwarten in die unnahbare, attraktive Tourvel verliebt, hat dieser Betriebsunfall ungeahnte Folgen.

Valmont: Utz Lambert & Antje Kessler<
Merteuil: Anja de Bruyn
Tourvel: Suna Börsch
Cecile: Nora Backhaus / Inga Berlin
Volanges: Judith Veitengruber
Danceny: Gabriel Stoukalov-Pogodin

Pressestimmen
“… gelungene Aufführung … sehr dynamisches Stück”
- Marburger Neue Zeitung
“… sehr sehenswert! (…) Doppelbesetzung des schon leicht abgetakelten Verführers Valmont ein goldener Griff”
- Express